Besuch der CDU-Fraktion beim Energieberatungszentrum Ostalb am 26.4.11
Das als gemeinnütziger Verein durch öffentliche und private Träger finanzierte EKO wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, einzelne Bürger, aber auch z.B. Vereine, Handwerker, Unternehmen und Kommunen aus dem Ostalbkreis kostenlos über Möglichkeiten der Nutzung regenerativer Energien und der Energieeinsparung zu beraten und zu schulen. Geschäftsführer Bodamer wies darauf hin, dass Privatpersonen bereits ab 10 € im Jahr förderndes Mitglied werden und so die Ziele des EKO nachhaltig unterstützen könnten.
„Das EKO unterstützt das ehrgeizige Klimaschutzziel des Ostalbkreises, bis 2025 50% des gesamten Energiebedarfs im Landkreis durch regenerative Energien zu decken. Dieses Ziel wurde 2010 vom Kreistag beschlossen“, stellte Bodamer klar. Bei der Stromproduktion habe man den Anteil in den letzten vier Jahren bereits von 7 auf 11% steigern können.
Interessierte Bürger können Beratungstermine im Böbinger Energieberatungszentrum vereinbaren, wo umfangreiches Informationsmaterial und Adresslisten qualifizierte Handwerker zur Einsicht und Mitnahme bereit liegen oder einen der monatlichen Termine direkt vor Ort im Rathaus nutzen. Daneben ist das EKO mit Ständen bei vielen Messen und Leistungsschauen präsent und führt gezielte Energiesparprojekte mit Unternehmen, Schulen, Vereinen bis hin zu karitativen Einrichtungen wie der Caritas durch. Auch beim Tag der offenen Tür am 19. Juni, anlässlich der Einweihung des sanierten Oberkochener Rathauses, werde das EKO vor Ort vertreten sein.
Bei den jährlich etwa 500 Beratungsterminen des EKO gehe es in erster Linie um den Einsatz erneuerbarer Energien, Möglichkeiten des baulichen Wärmeschutzes und finanzielle Fördermöglichkeiten von Energieeinspar- oder Erzeugungsmaßnahmen aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Beratung und Ausarbeitung konkreter Maßnahmen vor Ort, z.B. in zu sanierenden Gebäuden, überläßt das EKO bewußt – im Sinne einer regionalen Wirtschaftsförderung – freiberuflichen Energieberatern. Ausführliche Informationen findet man unter www.energiekompetenzostalb.de.
Dr. Michel LeMaire, Presseprecher der CDU-Fraktion