In der Ausgabe dieser Zeitung vom 13. April hatte der Sprecher der Freien Bürger Oberkochen Dr. Klaus Holtz die Auslobung eines Ehrenamtspreises der Stadt nach dem Beispiel der Gemeinde Königsbronn angeregt.
Oberkochen Dr. Holtz hatte dabei betont, dass in Oberkochen mit dem Kulturpreis der SPD und dem Förderpreis der CDU nur Parteievents existierten. Dies brachte nun den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Martin Balle auf den Plan. „Die vom FBO-Sprecher Dr. Klaus Holtz gemachten Äußerungen über die Verleihung des Förderpreises im Ehrenamt werden zurückgewiesen und können nicht nachvollzogen werden“, so Balle gegenüber der Schwäbischen Post. Holtz verkenne die Realität, wenn er behaupte, die Parteiveranstaltung müsse beendet und ein neuer Förderpreis solle geschaffen werden. „Offensichtlich sind dem FBO-Stadtrat die Grundlinien und Strukturen der Charta des überparteilichen Förderpreises nicht bekannt“, erklärt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Der Förderpreis des Stadtverbands werde von einer überparteilichen Jury – bestehend aus Vertretern der Kirchen, der Wirtschaft, der Vereine und langjährigen Kommunalpolitikern – in geheimer Abstimmung gewählt. Ebenso sei der Preis getragen von der Schirmherrschaft der Landesregierung Baden-Württemberg und habe einen hohen Beitrag „für allumfassende, gesellschaftliche und ehrenamtliche Aktionen und Vorhaben von Gruppierungen, Einzelpersonen und Vereinen und der Preis fördere das Gemeinwohl, so Balle weiter. Die seitherigen Preisträger, DRK-Bereitschaftsgruppe, Freiwillige Feuerwehr, ökumenische Nachbarschaftshilfe, Förderverein Altenpflegeheim und jetzt die Jugendarbeit des TSV Oberkochen hätten sich stets lobend und stolz auf die öffentliche Anerkennung gestützt und darüber gefreut. „Insofern wird der CDU-Stadtverband die Verleihung des 5. Förderpreises am 26. April im Bürgersaal des Hotel am Rathaus gebührend vorbereiten und an der zur Tradition gewordenen Einrichtung auch festhalten“, so Balle abschließend.
schwäpo - ls