CDU – Stadtverband Oberkochen - Der Förderverein Altenpflegeheim Oberkochen erhielt den Förderpreis im Ehrenamt des Jahres 2008

Nach der Bereitschaft des DRK, der Freiwilligen Feuerwehr und der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe ist der Förderverein Altenpflegeheim der vierte Preisträger des Förderpreises im Ehrenamt des CDU – Stadtverbandes Oberkochen.

Der Spot „100 Sekunden Ehrenamt“ zeige, dass sich in der BRD das ehrenamtliche Engagement in den letzten 40 Jahren verzehnfacht habe – denn wenn das Ehrenamt sterbe, dann mit ihm die Gesellschaft. Der mit 500 Euro dotierte Preis, solle Dankeschön und Ansporn zugleich sein für Menschen, die ganz selbstverständlich einen hohen Beitrag für die Gesellschaft leisteten, betonte Stadtverbandsvorsitzender Bruno Balle in seiner Begrüßungsrede.

Mit einer sehr anspruchsvollen und zu Herzen gehenden multimedialen Präsentation zeigte Gerd Haupt auf, wie der Förderverein Altenpflegeheim den Bewohnern „Nächstenliebe schenkt, Lebensfreude vermittelt und Liebe gibt“. Dieses Motto nahm auch Landrat Klaus Pavel in seiner Laudatio auf, denn „diese gelebte Mitmenschlichkeit ist ein hoher Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements.“ Wie sagte schon Karl-Heinz Böhm „Alles was geschieht, geht Dich an“ – diese Worte seien typisch für den Förderverein Altenpflegheim Oberkochen. Die Mitglieder und Helfer wirkten selbstlos und bescheiden, aber nachhaltig und nimmermüde und sorgten dafür, dass die „mitmenschliche Temperatur nicht absackt.“

Der Förderpreis samt Urkunde wurde von Stadtverbandsvorsitzenden Bruno Balle an die erste Vorsitzende Herta Oppold übergeben. Die Mitglieder seien Vorbilder für soziales Engagement und der Förderverein Altenpflegeheim selbst, ein Vorzeigeverein im besten Sinne.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Altenpflegeheim Oberkochen im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und die Öffentlichkeit für die Belange des Heimes zu interessieren. Ebenso wollen wir den Kontakt zwischen der Einwohnerschaft und den Heimbewohnern fördern“, führte die Vorsitzende Herta Oppold in ihrer Dankesrede aus. Dies geschehe durch verschiedene Aktivitäten wie Ausfahrten, Begleitung zu Vereinsfesten, Organisation von Konzerten und fröhlichen Nachmittagen im Heim bei denen gesungen, getanzt, gebastelt und gebacken wird. Besonders wichtig sei auch der Besuchsdienst, denn dort werde der persönliche Kontakt gepflegt, mit dem Heimbewohner gesprochen oder einfach nur aus der Zeitung oder einem Buch vorgelesen. Ihr Dank galt allen ehrenamtlichen Helfern, dem Pflegepersonal, der Heimleitung und vor allem dem CDU – Stadtverband für diese Auszeichnung. „Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann unterstützen Sie uns. Es ist eine schöne Aufgabe für Menschen da zu sein – besonders für ältere Menschen. Und glauben Sie mir, die Heimbewohner werden es Ihnen danken“, so die Vorsitzende.

Dagmar Bellmann, von der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe (Preisträger 2006), unterstrich den humanitären Einsatz die der Förderverein einbringe. „Dass wir ein lebendiges und offenes Haus sind, verdanken wir in hohem Maße auch dem Förderverein“, hob Heimleiter Ulf Haß hervor. MdB Georg Brunnhuber bezeichnete die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als Wohltäter der Nächstenliebe. „Der Förderverein schafft es, dass sich auch die Heimbewohner als aktive Mitbürger der Stadt Oberkochen fühlen können.“

Uwe Paap
Pressesprecher
CDU-Stadtverband Oberkochen