Förderverein Altenpflegeheim erhält Förderpreis des CDU-Stadtverbands Balle: „Vorzeige-Verein mit beispielhaftem Einsatz“
Nach der DRK-Bereitschaft, der Freiwilligen Feuerwehr und der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe ist der Förderverein Altenpflegeheim der vierte Adressat des CDU-Förderpreises im Ehrenamt. Vorsitzende Herta Oppold sei Seele und Motor im Netzwerk einer rührigen Mannschaft, betonte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Balle beim Festakt im Bürgersaal.
Der CDU-Förderpreis im Ehrenamt wurde im Bürgersaal des Rathauses überreicht. Unser Bild zeigt von links Georg Brunnhuber MdB, Bruno Balle CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Herta Oppold, Landrat Klaus Pavel und Heimleiter Ulf Haß Lothar Schell
Oberkochen
Zur Symbolik der „sonnigen Herzen“ entführte das Streicherensemble der Musikschule Oberkochen-Königsbronn unter der Leitung von Mechthild Hawlitzky zum Auftakt ins sonnige Italien. In dem Spot „100 Sekunden Ehrenamt“ wurde eingangs zum Ausdruck gebracht, dass sich in der Bundesrepublik in den letzten 40 Jahren ehrenamtliches Engagement verzehnfacht habe. Wenn das Ehrenamt sterbe, dann mit ihm die Gesellschaft. Der mit 500 Euro dotierte Förderpreis solle Dankeschön und Ansporn zugleich sein für einsatzfreudige Menschen, die ganz selbstverständlich einen hohen Beitrag für die Gesellschaft leisteten, betonte Bruno Balle in seiner Begrüßung. Er unterstrich die ethischen Werte des Einsatzes, der mit einem hohen Zeitopfer verbunden sei. Mit einer bemerkenswerten multimedialen Präsentation beleuchteten Gerd Haupt und Uwe Paap jene Lebendigkeit, die der Förderverein mit einer Vielzahl von Aktivitäten ins Altenpflegeheim hineinträgt unter dem Motto „Nächstenliebe schenken, Lebensfreude vermitteln und Liebe geben.“ Dies gelinge dem Team um Herta Oppold mit Kopf, Herz und Hand.
Selbstlos und bescheiden
Diese Mitmenschlichkeit sei ein hoher Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements, meinte Landrat Klaus Pavel in seiner Laudatio. Das Miteinander werde in Oberkochen hoch gehalten. „Alles was geschieht, geht Dich an“ – diese von Karl-Heinz Böhm jüngst bei den Jazz-lights artikulierten Worten seien typisch für den Förderverein, der das Leben im Altenpflegeheim zu seiner Herzenssache gemacht habe. Dies gelte für den Besuchsdienst ebenso wie bei Festen und Feiern. Die Ehrenämtler wirkten selbstlos und bescheiden, aber nachhaltig und nimmermüde. Sie sorgten dafür, dass die „mitmenschliche Temperatur nicht absackt.“ Ehrenamt und bürgerschaftliches Wirken seien unersetzliche Säulen des Gemeinwesens, erklärte Pavel. Bemerkenswert sei das hervorragende Zusammenwirken zwischen Förderverein und Heimleitung.
Den Förderpreis mit Urkunde überreichte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Balle an die erste Vorsitzende Herta Oppold. Die Mitglieder des Fördervereins seien Vorbilder für sozialen Einsatz, der Förderverein sei ein Vorzeige-Verein im besten Sinne.
Pulsierendes Leben
In ihren Dankesworten schilderte Herta Oppold ein Mosaik vielfältigster Hilfen und Einsätze. Der Förderverein sei angetreten, das Altenpflegeheim im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern, Kontakte zu fördern und für ein offenes Haus zu sorgen. Ihr Dank galt allen ehrenamtlichen Helfern, die im Jahreszyklus ihr Talent und ihre Freizeit einbringen. Die Förderspende werde für eine Anschaffung fürs Pflegeheim eingesetzt. Dagmar Bellmann, Einsatzleiterin der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe (Preisträger 2006), unterstrich die Wertigkeit des humanitären Einsatzes, die der Förderverein jahraus jahrein einbringe. „Dass wir ein lebendiges Haus sind, dafür leistet der Förderverein ein gerüttelt Maß und wir danken dafür“, meinte Heimleiter Ulf Haß. MdB Georg Brunnhuber bezeichnete die stillen Helferinnen und Helfer als Wohltäter der Nächstenliebe, die menschliche Wärme und Freude transponierten.