„Nicht locker lassen bei Wohnbaugebiet“
Die CDU in Oberkochen habe im vergangenen Jahr viel bewegt und sie werde sich fortan für den Schul- und Bildungsbereich besonders stark machen, meinte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Balle beim Neujahresempfang in der Kolpinghütte.
Bild (ls) von links: Bruno Balle, Hildegard Rosensprung, Gertrud Gutknecht, Horst Grupp, Werner Fischer, Georg Brunnhuber, Anita BrunnhuberVon Lothar Schell
Oberkochen – Den musikalischen Leitfaden beim Neujahrsempfang setzte in traditioneller Manier Johann Glatting auf seinem Akkordeon und für das Rahmenprogramm zeichnete die Frauenunion mit kulturellen Beiträgen verantwortlich. „Wir können ein gutes Jahr Revue passieren lassen, der Rückhalt von 200 Mitgliedern ist aktuell präsent und wir hatten zwei hervorragende Veranstaltungen mit Kultusminister Rau und dem energiepolitischen Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer“,sagte Balle.
Besonderes dankte er Jelena Fischer für die Präsentation des Stadtverbands im Internet.
Vorausblickend betonte Balle, dass am 31. März der CDU-Förderpreis im Ehrenamt an den „Förderverein Altenpflegeheim Oberkochen“ verliehen werde. Eine Neuausrichtung werde es am 11. April bei der Hauptversammlung mit Neuwahlen geben. Balle nahm die „Großbaustelle EAG“ ins Visier und brachte erfreut zum Ausdruck, dass „das Gymnasium ein Schmuckstück wird.“ Leider habe sich die CDU bei der Haushaltsplanberatung nicht mit ihrem Vorschlag durchsetzen können, den Hebesatz für die Grundsteuer B um 20 Punkte zu senken. Man habe damit ein Symbol setzen wollen für die Entlastung von Hausbesitzern und Mietern. „Die Sozialdemokraten im Gemeinderat firmieren sozial nur noch in ihrem Namen, in der Praxis rücken sie immer mehr davon ab“, kritisierte Balle die SPD-Räte. Ein schweres Manko in der Stadt sei auch die ständige Bevölkerungsabnahme. “Es fehlt ein Wohnbaugebiet für junge Familien und wir werden in unserem Ansinnen nicht locker lassen“, so der Stadtverbandsvorsitzende. Im Vordergrund stehe für die CDU in Oberkochen mehr denn je „der Mensch und Bürger in der Stadt.“
Oberkochen sei ein Vorbild für die Region, wenn es um Kinder, Schulen und Bildung gehe, betonte MdB Georg Brunnhuber in seinem Referat. Wegweisende Entscheidungen seien im Stadtrat getroffen worden, allen voran das entgeltfreie Kindergartenjahr. Mit großer Zuversicht könne man das Jahr 2008 angehen. Bundespolitisch sei es Kanzlerin Angela Merkel gelungen, Deutschland im Gesamtweltbild einen Bedeutungszugewinn zu verschaffen. Für 2009 gab Brunnhuber aus lokaler Sicht das Ziel aus, „wieder stärkste Partei und Fraktion in Oberkochen zu sein.“ Schon jetzt müsse man mit dem Brainstorming für eine effektive und schlagkräftige Kandidatennominierung beginnen. „Oberkochen profitiert davon, dass die CDU in der Stadt und im Gemeinderat so stark ist“, erklärte Brunnhuber, der zusammen mit Bruno Balle die Ehrungen vornahm. Für 25 Jahre Treue zur CDU wurden Horst Grupp, Werner Fischer, Hildegard Rosensprung, Gertrud Gutknecht und Anita Brunnhuber ausgezeichnet.