Dr. Inge Gräßle spricht über Europapolitik
Bei der Jahresabschlussfeier der Frauen Union Ostalb berichtete Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle über aktuelle Themen in Brüssel und Straßburg. Die FU-Kreisvorsitzende Gertrud Gutknecht gab einen kurzen Rückblick auf 2007 und eine Vorschau auf 2008.
Frau Dr. Inge Gräßle mit FU-Ostalb Vorsitzenden Gertrud Gutknecht (re) und stellv. FU-Ostalb Vorsitzende Jelena Fischer (li)ostalbkreis
Die Arbeit im Haushaltsausschuss gestalte sich, mit der steigenden Zahl der Mitglieder immer schwieriger, erklärte die Europaabgeordnete ihren zahlreichen Zuhörerinnen. Aufstrebende Staaten wie Rumänien und Bulgarien fühlten sich von der Flut der Vorschriften und Anträge überrollt. Doch müsse die EU dort nicht nur die Demokratie-Entwicklung unterstützen, sondern auch gleichzeitig die Verwendung der Zuschüsse überwachen.
Besonders Rumänien und Bulgarien erlebten einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Probleme gebe es in Eigentümerfragen und der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen arm und reich. Sehr positiv auf die gesamte EU-Arbeit habe sich die deutsche Ratspräsidentschaft unter der Führung von Kanzlerin Angela Merkel ausgewirkt, meinte Gräßle. Jetzt gelte es, diesen Schwung in die Zukunft mitzunehmen. Da im Frühjahr 2009 wieder Europawahlen sind, sei es wichtig, die Aufgaben der EU bekannt zu machen und die Wähler zu mobilisieren. Denn auf der Basis einer hohen Wahlbeteiligung könne die EU für Stabilität in den neuen Mitgliedstaaten sorgen. Gertrud Gutknecht dankte der Referentin für den sehr informativen Vortrag.
Die stellvertretende FU-Vorsitzende Jelena Fischer würdigte abschließend im Namen aller FU-Aktiven die Arbeit der Vorsitzenden Gertrud Gutknecht im auslaufenden Jahr.
© Schwäbische Post 23.11.2007