„Wir stehen derzeit in den Umfragen gut da und mit vereinten Kräften und unserer überragenden Kanzlerin Angela Merkel können wir bei der Bundestagswahl im September die Früchte unserer Arbeit ernten“, meinte Kreisvorsitzender und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Barthle, in seinem Festvortrag.
Oberkochen. Das künftige Gesicht der Republik werde 2013 für die Zukunft geprägt, die CDU befinde sich auf Erfolgskurs und habe in Deutschland mehr und mehr Zuspruch. Mit diesen Worten eröffnete CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle den Neujahrsempfang. Die CDU stehe für Stabilität und Solidität – im Bund wie auch im Kommunalparlament von Oberkochen. „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln, damit Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt“, gab sich Balle kämpferisch.
In seiner kommunalpolitischen Standortbestimmung zeichnete Martin Balle sein Bild vom „prosperierenden Oberkochen“ mit einem Haushaltsvolumen von 66 Millionen Euro, investiven Ausgaben in Höhe von 25 Millionen Euro und einem Gewerbesteueraufkommen von 12,5 Millionen Euro. Die städtische Wunschliste sei allerdings eng getaktet und man dürfe sich nicht überfordern.
Die CDU-Fraktion habe im Gemeinderat eine beachtliche und erfolgreiche Wegstrecke hinter sich gebracht und ihr Wahlprogramm über weite Strecken nahtlos umgesetzt. Die von der CDU initiierte Innenstadtsanierung sei auf einem guten Weg und schaffe für die Bürgerinnen und Bürger Verbesserungen sowie der Stadt einen nicht zu unterschätzenden weichen Standortvorteil.
Mit Nachdruck setzte sich Balle für ein Wohnbaugebiet im Tal ein. Mit der weiteren gewerblichen Entwicklung im Gebiet „Oberkochen Süd II“ würden Pflöcke für einen weiteren Standortvorteil eingeschlagen. Mit dem Kinderhaus im Wiesenweg „schafft die Stadt einen Betreuungstempel par excellence“, so Balle wörtlich.
Die Bürgerinnen und Bürger schätzen wieder, was sie an der CDU hätten, erklärte CDU-Kreisvorsitzender Norbert Barthle den Aufwind bei den jüngsten Umfragen. Der von einem Fettnäpfchen ins andere tappende SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sei zudem der beste Wahlhelfer für die CDU. Europaweit genieße Angela Merkel als Zugmaschine enormes Ansehen. Die Arbeitslosenzahlen seien halbiert worden, mit 42 Millionen Beschäftigten bilanziere man so viel wie noch nie. 92 Prozent der Jugendlichen befänden sich in Beschäftigung oder Ausbildung, was europaweit Rang eins bedeute. „Kein Land ist so gut aus der Finanzkrise herausgekommen wie Deutschland“, unterstrich Barthle. 13 Milliarden mehr werde in den Ressorts Bildung und Familie investiert.
Als haushaltspolitischer Sprecher redete Barthle einer wachstumsorientierten Konsolidierung das Wort: „Weg von den Schulden und gleichzeitig Wachstumskräfte stärken.“ Zwar werde für dieses Jahr „nur“ ein Wachstum von einem halben Prozent vorausgesagt, allerdings stimme das Echo aus IHK und Betrieben deutlich optimistischer. Ausgabendisziplin sei auch fortan oberste Richtschnur. Garant hierfür sei Wolfgang Schäuble, den Barthle als „besten Finanzminister aller Zeiten“ bezeichnete.
„Auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten“ „Die CDU ist Garant für Verlässlichkeit und Vertrauen in die Politik“, eröffnete Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle den Ehrungsreigen. Gerade die Altvorderen seien es gewesen, die in schwierigen Zeiten der CDU die Treue gehalten hätten. Dies untermauerte auch Georg Brunnhuber, der zusammen mit Anton Balle, Franz Hausmann und Franz Hurler für vierzigjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Die CDU habe in Oberkochen in den letzten vierzig Jahren die politischen Verhältnisse umgedreht, erklärte Brunnhuber. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Anita Brunnhuber, Werner Fischer, Horst Grupp, Gertrud Gutknecht und Hildegard Rosensprung geehrt. 25 Jahre Mitglied in der CDU sind: Paul Fischer, Ottilie Heitele, Sigrid Schoch und Petrus Uhl.