JU und CDU Oberkochen empfangen neuen CDU-Bezirksvorsitzenden

Geld für Straßenbau muss drastisch erhöht werden

Das Besuchsprogramm von Steffen Bilger in Oberkochen, dem neuen Vorsitzenden des größten Bezirksverbandes Nordwürttemberg und Verkehrspolitikers, war von umfangreichen Gesprächen und der Erkundung in der Region der Talente und Patente geprägt. Carl Zeiss als High-Tech-Unternehmen mit Weltruf war erste Station mit einem Rundgang im Mikro-Chip-Territorium im Süden Oberkochens. Dr. Hermann Gerlinger hieß den jungen Abgeordneten willkommen und unterstrich den Stellenwert des Standortes Ostwürttemberg und seiner reichen Vielfalt an Arbeits- und Wohnqualitäten mit zentralen Freizeiteinrichtungen. Im Amtszimmer von Bürgermeister Peter Traub wurden die Weichenstellungen für eine künftige Stadtentwicklung mit hoher Naherholung und Ansiedlung von jungen Ingenieuren in der Raumschaft thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass Oberkochen in seinen Bemühungen um Wirtschaft und Arbeitsplätze, sowie in Bildung und Kultur große Fortschritte erzielt hat.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle, JU-Vorsitzender Fabian Haas, CDU-Bezirksvorsitzender Steffen Bilger MdB, Bürgermeister Peter Traub, CDU-Stadtrat Dr. Michel le Maire, CDU-Ehrenvorsitzender Bruno BalleCDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle, JU-Vorsitzender Fabian Haas, CDU-Bezirksvorsitzender Steffen Bilger MdB, Bürgermeister Peter Traub, CDU-Stadtrat Dr. Michel le Maire, CDU-Ehrenvorsitzender Bruno Balle

Über das Thema: „Droht uns der Verkehrsinfarkt im Ländle?“ sprach der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete bei seinem öffentlichen Bürgergespräch im „Gasthaus Muckenthaler“. JU-Vorsitzender Fabian Haas erläuterte die derzeit laufende Unterschriftenaktion für den Ausbau der B 29 und rief zu intensiver Beteiligung auf. Zum Auftakt sprach CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle im Zeichen des 60-jährigen Landesjubiläums von großen Persönlichkeiten, die zu einem gigantischen Aufstieg des Südweststaates seit dem Gründungsjahr 1952 beigetragen haben. Bilger betonte in seinem Referat die Wichtigkeit der Verkehrsentwicklung in unserer Raumschaft der ländlichen Strukturen. Mit harten Angriffen an die neue grün/rote-Landesregierung sprach Bilger die Notwendigkeit des Straßenausbaus in Baden-Württemberg an. Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag fest zementiert, dass keine neuen Straßen gebaut und nur der Erhalt der bestehenden Straßen forciert werde, so Bilger. Es gibt keine Ortsumfahrungen mehr und der Stillstand im Straßenverkehr für unseren Wirtschaftsstandort sei vorprogrammiert. Fünf verlorene Jahre für die Menschen im Südwesten stehen bevor und keine neuen Straßenbauprojekte würden in Berlin angemeldet, betonte der neue CDU-Bezirksvorsitzende. Die Priorisierung für die Bundesstraßen müsse die Landesregierung vorgeben, um überhaupt eine zentrale Unterstützung aus dem Bundesverkehrsministerium zu erhalten. Einhellig wurde diese ideologische Politik von grün-roten Politikern in Zeiten wirtschaftlicher Erholung, der Förderung des globalen Arbeitsmarktes und der Weiterentwicklung zur Anwerbung von Facharbeitskräften für die vom Mittelstand stark geprägten Betriebe abgelehnt. Als Exportweltmeister sind die Mobilität in Straße, Schiene und Wasserfahrt immens wichtig. Gerade die ländliche Heimat muss mit schneller werden Verkehrsmitteln die Märkte in Europa und in den Zentren der asiatischen Boomwirtschaft, sowie in den Schwellenländern erreichen. Über die Möglichkeiten der Einführung einer PKW-Maut, einzig und allein zum Einsatz der Mittel in Infrastrukturprojekten im Straßenbau, diskutierten die Versammlungsteilnehmer mit großer Zustimmung. Die Bedeutung des Erreichten für die Wohnqualität und die gute Ausgangslage für eine langjährige Erfolgsgeschichte in ganz Baden-Württemberg gilt es nicht zu gefährden, unterstrich der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete. Martin Balle dankte Steffen Bilger mit Nachdruck für seinen Besuch und seine visionären Gedanken für eine christliche Politik im 21. Jahrhundert.

Steffen Bilger versprach auch künftig seine ganze Kraft für die Verkehrsentwicklung in Ostwürttemberg einzusetzen und die Identität für Wachstum und Wohlstand der Menschen in Baden-Württemberg fortzusetzen.