CDU-Stadtverband auf Informationsfahrt

Bayerische Schwabenmetropole Augsburg begeisterte

Die Reihe der Informations- und Besichtigungsfahrten des CDU-Stadtverband Oberkochen hat eine weitere Erfahrung mit dem Kennen lernen der reichen Fuggerstadt Augsburg genommen. Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle konnte bei prächtigem Spätsommerwetter 50 Parteifreundinnen und Parteifreunde begrüßen und beim abwechslungsreichen Programm das traditionsreiche Gesicht Augsburgs seit Gründung 15 v. Chr. ins Bewusstsein rücken.

Auf der Anfahrt erhielten die Oberkochener ein prächtiges Frühstück, um gut gestärkt in den Tag zu kommen. In Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl empfing die Oberkochener CDU-Delegation Bürgermeister Hermann Weber im Fürstenzimmer des Augsburger Rathauses. Bürgermeister Weber freute sich über das Interesse an Augsburg mit seiner reichen Geschichte und Tradition – umgeben von den beiden Flüssen Lech und Wertach – und seinen vielen Brücken und Prunkstücken. Der Augsburger Religionsfrieden von 1555 sei markanter christlicher Friedensbeitrag der protestantischen und katholischen Gläubigen und in den beiden Türmen der evangelischen und der katholischen Ulrichskirche manifestiert. Seit 1950 wird das Augsburger Hohe Friedensfest begangen - der einzig gesetzliche Feiertag in Augsburg – und seit 1985 wird alle drei Jahre der Augsburger Friedenspreis an Persönlichkeiten u.a. auch an den ehemaligen sowjetischen Staats- und Parteichef Michael Gorbatschow verliehen. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle bedankte sich für die Ehre des Empfanges im Fürstenzimmer und sprach die gemeinsamen Verbindungen von Bayern und Baden-Württemberg als erfolgreiche Südschiene für die ganze Republik und für die Menschen in beiden Ländern an. CDU und CSU hätten dabei über Jahrzehnte Maßstäbe der erfolgreichen Entwicklung gesetzt und diesen Wohlstand in Bildung und Forschung, sowie in Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft gefestigt und für den heutigen hohen Wohlfühlcharakter gesorgt. Beim anschließenden Rundgang im Goldenen Saal wurde über manche geschichtliche Anekdote und deren Auswirkungen in der Nutzung und Tagung von Reichstagen und der Wahl von Königen und Empfangen hochrangiger Gäste berichtet. 1643 wurde der Goldene Saal – als Kernstück des Augsburger Rathauses - von Elias Holl fertig gestellt und ist seit Jahrhunderten stolz der Augsburger und Ausdruck ihres bürgerlichen Selbstbewusstseins. Der Stadtrundgang war dem Perlachturm, dem Augsburger Dom und so manchem Bummel- und Einkaufsshop gewidmet. Am Nachmittag besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fuggerei – die älteste Sozialsiedlung der Welt – heute noch von ca. 150 Menschen mit einer Jahresmiete von 88 Cent bewohnt. Die Fuggerei stiftete Jakob Fugger der Reiche 1521 als Wohnsiedlung für bedürftige Bürger Augsburgs. Die Fuggerei – ein Ensemble mit acht Gassen und sieben Toren – ist eine „Stadt in der Stadt“ mit einer eigenen Kirche, mit „Stadtmauern“ und „Stadttoren“. Den Ausklang des Tagesprogramms beging der CDU-Stadtverband des am Rande der Stadt und des benachbarten Zoo gelegenen Botanischen Gartens. Ein Erlebnis durch vier Jahrszeiten, 1936 gegründet und seit der Landesgartenschau 1985 in verschiedene Themengärten aufgeteilt mit seinen Highlights „Pflanzenwelt unter Glas“ und „Japanischer Garten“. Mit idyllischen Kastanienbäumen und dem „Pavillon der Schmetterlinge“ waren schöne Attraktionen zu bestaunen. Die Abendeinkehr in Bernstadt klang mit gesanglichen Liedern – am Akkordeon von Johann Glatting begleitet – niveauvoll aus.

CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Uhl dankte dem Reiseleiter und Organisator Martin Balle für die gelungene Durchführung und die gute Stimmung während des ganzen Tages. Den Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmern wird diese Ausflugsfahrt sicherlich in guter und freudiger Erinnerung bleiben.

Martin Balle

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Oberkochen


Ausflug Augsburg