CDU Stadtverband Oberkochen
 

Presse
20.01.2012, 15:36 Uhr | Lothar Schell, Schwäbische Post Übersicht | Drucken
„Wie kein anderer verdient gemacht“
„Ehrenämtler mit Herzblut und Vorbildcharakter“


Ehrenbürger Bruno Balle für 50 Jahre CDU-Mitgliedschaft geehrt - Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbands in der Kolpinghütte

 „Viel Nibelungentreue gehört schon dazu, 50 Jahre Mitglied in einer Partei zu sein und keiner hat Oberkochen und die CDU wohl so geprägt wie Bruno Balle“, meinte Landrat Klaus Pavel bei der Auszeichnung für Bruno Balle, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrenbürger der Stadt Oberkochen.


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v.l.: Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle, Josef Winter, Bruno Balle, Franz Wingert, Georg Brunnhuber und Landrat Klaus Pavel

Zum Thema „Kommunalpolitische Herausforderungen“ bilanzierte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle für die Stadt Oberkochen „gute Rahmenbedingungen mit einer soliden finanziellen Ausstattung.“ Die CDU könne im Gemeinderat eine hervorragende Halbzeitbilanz vorweisen, was mit fundierten Anträgen im Gremium untermauert worden sei. Die Wohnbebauung im Wolfertstal sei in greifbarer Nähe. Mit dem künftigen Baugebiet werde der Wohnstandort Oberkochen gestärkt, rund einhundert Familien werde neuer Wohnraum geboten und dies sei Mittler für die Erhaltung der Infrastruktur. „Wir hoffen auf den Durchbruch im Regionalverband und im Regierungspräsidium“, setzte Balle hinzu. Das Interkommunale Gewerbegebiet, für das sich die CDU besonders stark gemacht habe, sei zu einem „Glücksfall für Oberkochen geworden“ und die Erweiterung im Norden biete örtlichen Betrieben ideale Expansionsmöglichkeiten. In den Fokus seiner Ausführungen nahm Balle auch die anstehende Innenstadtsanierung, die im Verbund mit dem Gewerbe- und Handelsverein dem Kernbereich der Stadt neues Flair verleihen müsse. Das Hallenkonzept werde für die nächsten fünfzig Jahre angelegt und das Kindergartenkonzept erhalte mit dem Neubau des Kindergartens Wiesenweg durch die Unterstützung der Firma Carl Zeiss in punkto Neubau und Betriebsführung neue Schubkraft. „Oberkochen ist auf dem Weg zu einer Krippen- und Kleinkindoase“, meinte der Stadtverbandsvorsitzende. „Die CDU macht erfolgreich Politik für Oberkochen und wir werden für die Ausstrahlung der Stadt weiter kämpfen“, blickte Balle in die Zukunft.

 „Ehrliche Politik machen“

 „Wenn wir als CDU nach dem Regierungsverlust nach 60 Jahren wieder das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen wollen, müssen wir ehrliche Politik machen und die Leute von der Basis weg in den Themen mitnehmen“, erklärte Landrat Klaus Pavel in seiner Festansprache. Seine Bewunderung galt dem Technologiestandort zwischen Oberkochen und Königsbronn, die Firma Zeiss habe ihre Hausaufgaben bravourös erledigt. Nun gelte es für die notwendigen Fachkräfte zu sorgen. Pavel bilanzierte mit Blick auf die Betriebe im Ostalbkreis eine gute Auftrags- und Beschäftigungslage. Die Bürgerschaft mit einzubinden sei oberste Maxime. In Schwäbisch Gmünd werde dies momentan in der Vorbereitung der Landesgartenschau in hervorragender Manier demonstriert. Schwerpunktmäßig beschäftigte sich der Landrat in seiner Ansprache mit dem Thema Windkraft. „Ein besonnenes Standortkonzept der 42 Städte und Gemeinden im Ostalbkreis muss auf den Tisch und die Wertschöpfung aus der regenerativen Windenergie muss vor Ort gehalten werden“, forderte er. Man brauche keine Großinvestoren aus dem Ausland. Pavel meinte, er werde sich stark machen für die Realisierung eines Testfelds für Windenergie auf der Ostalb

 „BB“ ein Markenzeichen

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurden Josef Winter, Franz Wingert und Norbert Strese geehrt, für 30 Jahre Karl Balle jr. und Peter Koblank, für 40 Jahre Guido Wunderle und für 50 Jahre Herbert Freitag und Bruno Balle. „Sie haben sich wie kein anderer um Oberkochen und die CDU verdient gemacht“, meinte Landrat Pavel in seiner Laudatio. „BB“ habe unter anderem 22 Jahre lang die CDU-Fraktion im Gemeinderat durch dick und dünn geführt und er war Stadtverbandsvorsitzender von 1983 bis 2008. 2010 wurde Balle der Ehrenbürgerbrief verliehen. Aber auch außerparteilich habe sich der Ehrenämtler in Reinkultur, unter anderem als „Mann des Waldes“ bei der Realgenossenschaft, als Schöffe oder im katholischen Krankenpflegeverein um die Gesellschaft hochverdient gemacht. „Ich nehme die Ehrung heute im Sinne aller Mitstreiter in der CDU gerne an“, dankte Bruno Balle. Pflichttreue, Verbundenheit und das notwendige Gespür und Glück für die Sache gab er seinen politischen Nachfahren mit auf den Weg.


 





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