CDU Stadtverband Oberkochen
 

Die CDU-Gemeinderatsfraktion
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v.l.n.r.: Dr. Michel le Maire, Martin Balle, Rainer Kaufmann, Reinhold Vogel, Franz Uhl, Diermar Walter und Gertrud Gutknecht


Der CDU-Gemeinderatsfraktion gehören sieben Stadträtinnen und Stadträte

an:
Franz Uhl (1984), Fraktionsvorsitzender
Martin Balle (2009) Stellv. Fraktionsvorsitzender
Dietmar Walter (1989)
Gertrud Gutknecht (1994)
Reinhold Vogel (1999)
Rainer Kaufmann (2009)
Dr. Michel le Maire (2009)

Als Kernstück christlich demokratischer Kommunalpolitik kann die CDUGemeinderatsfraktion bezeichnet werden, der zurzeit eine Stadträtin und 6 Stadträte angehören. Sie tragen gemäß der ursprünglichen Bedeutung von „Politik“ (die Stadt betreffend) dafür Sorge, dass sich unsere Stadt Oberkochen so bürgernah wie irgend möglich weiterentwickeln kann. Dabei zeigen Stadtteilversammlungen, Bürgergespräche, Firmenbesuche und viele andere Gelegenheiten, wie wichtig und sinnvoll ein gemeinsames Vorgehen ist. Wenn auch letztendlich der gesamte Gemeinderat entscheidet, kommt es doch wesentlich auf die Ideen an, sowie die politische Kraft, diese Ideen auch in die Realität umsetzen zu können. Dabei ist es den CDU-Stadträten auch in der vergangenen Dekade gelungen, wichtige kommunale Vorhaben auf den Weg zu bringen:

Das Gewerbegebiet im Süden der Stadt ist auf Initiative der CDU-Fraktion entstanden vor dem Hintergrund, die Firma Carl Zeiss in Oberkochen halten zu können. Dies ist auch gelungen. Heute zeigt sich, dass dies, trotz vieler Zweifler, die richtige Entscheidung war. Konstante und vermehrte Arbeitsplätze sowie wesentlich höhere Einnahmen durch die Gewerbesteuer sind Belege für diese Entscheidung. Für die Durchsetzung dieses Industrie- und Gewerbegebiets gebührt vor allem dem damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, Landrat Klaus Pavel, unserem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Georg Brunnhuber sowie dem Abgeordneten Winfried Mack ( MdL) für ihren enormen Einsatz ein besonderer Dank. Der zweite Erschließungsabschnitt wurde als „Interkommunales Gewerbegebiet“ zusammen mit der Gemeinde Königsbronn geplant und steht voll erschlossen bereit.

Die Sanierung des Bahnhofgeländes mit der Einrichtung eines Omnibusbahnhofs, eines Lebensmittelmarktes und einer Umfahrungsmöglichkeit der Innenstadt (Querspange Ost) ist heute kaum noch weg zu denken.

Durch die Initiative für die längst überfällige Generalsanierung der Dreißentalschule und der baulichen Erweiterung des Ernst-Abbe- Gymnasiums zur Ganztagesschule wurden wegweisende Marksteine für eine zeitgemäße Bildung und Betreuung unserer Schüler gesetzt.

Seit langem kämpft die CDU Gemeinderatsfraktion um die Fortschreibung des Flächennutzungsplans sowie die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete und das nicht ohne Grund. Nach dem langen Aufwärtstrend in den Nachkriegsjahren, der Oberkochen 1968 die Stadtrechte bescherte und anschließender Kontinuität bei 8600 Einwohnern, sinkt die Einwohnerzahl seit etwa 10 Jahren und unterschritt 2009 mit 7928 zum ersten Mal die 8000er Marke. Angesichts der schwerwiegenden Folgen für unsere gut ausgebaute Infrastruktur ist dringender Handlungsbedarf angezeigt.

Nachdem ein Baugebiet „Tierstein“ von der Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt und das Baugebiet „Stahlacker“ zum größten Teil in gewerbliche Nutzung umgewidmet wurde, setzt die CDU- Fraktion auf eine Arrondierung des Spitztals am südlichen und nördlichen Rand. Dies wird bei täglich 4000 Einpendlern jedoch bei Weitem nicht für ausreichend gehalten. Wir prüfen zurzeit das Gebiet westlich des Interkommunalen Gewerbegebiets auf die Eignung als Wohnbaugebiet, um Oberkochen wieder eine Zukunftsperspektive zu geben. Weitere altengerechte Wohnungen wird es im „Stahlacker“ geben.

Ein weiterer wichtiger Zukunftsaspekt der CDU-Fraktion gilt dem Ausbau der Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden Essingen und Königsbronn. Hier streben wir ein gemeinsames Unterzentrum, bestehend aus den beiden Kleinzentren Oberkochen und Königsbronn an. Bei Wahrung der vollen Eigenständigkeit würden beide Gemeinden einen höheren Stellenwert in vielen Bereichen einnehmen und die Chance auf eine verstärkte Förderung, vor allem aus Mitteln der Europäischen Union, erreichen. Auch künftig wird es in Oberkochen keinen Entwicklungsstillstand geben. Die CDU-Gemeinderatsfraktion wird weiterhin sparsam und mit dem gebotenen Augenmaß für eine vernünftige und zukunftsweisende Politik auf dem Rathaus zum Wohl aller Oberkochener Bürgerinnen und Bürger Sorge tragen.

 
Franz Uhl
Fraktionsvorsitzender

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